Lesetipp meiner Freundin Traute aus Freiburg:
Der Trafikant, von Robert Seethaler klick
Ihr Kommentar: Witzig , tolle Sprache.
Samstag, 18. Juli 2015
Freitag, 17. Juli 2015
Lieblingslektüre: Feuerkraut, Gerda Lerner
17. Juli 2015
Eine spannende Autobiographie als Urlaubslektüre? Warum nicht? "Feuerkraut" klick z. B.
Gerda Lerner als Pionierin der Geschichte der anderen Hälfte der Menschheit, der Frauen. Als Jüdin und Widerstandskämpferin in die USA emigriert, liest sich ihr Leben spannender als ein Krimi.
Eine spannende Autobiographie als Urlaubslektüre? Warum nicht? "Feuerkraut" klick z. B.
Gerda Lerner als Pionierin der Geschichte der anderen Hälfte der Menschheit, der Frauen. Als Jüdin und Widerstandskämpferin in die USA emigriert, liest sich ihr Leben spannender als ein Krimi.
Montag, 6. Juli 2015
Chimamanda Ngozi Adichie
Meine neue Lieblingsschriftstellerin heißt
Chimamanda Ngozi Adichie klick
So, das hab ich auswendig hingeschrieben. So toll finde ich sie, dass ich mir so einen komplizierten Namen gemerkt habe. Ha!!!
Mein Lieblingsbuch von ihr "Amerikanah"
klick
klick
Phantastisch! Eine junge Nigerianerin zieht in die USA und findet heraus, dass sie schwarz ist. Klingt komisch, macht aber Sinn. Sie findet sich am Anfang nur sehr schwer zurecht, der Traum vom glamourösen Amerika zerplatzt wie eine Seifenblase.
Das Buch hat mehrere Literaturpreise gewonnen und ist besonders
bekannt geworden durch die Sängerin Beyoncé, die die umwerfende und sehr amüsante Rede "We should all be Feminists" Von Adichie, gehalten bei Tedx
klick
in ihrem Song "Flawless" zitiert hat.
Weitere beeindruckende Romane sind "Blauer Hibiskus" klick
und "Die Hälfte der Sonne" klick
Viel Spaß bei der Lektüre!
Chimamanda Ngozi Adichie klick
So, das hab ich auswendig hingeschrieben. So toll finde ich sie, dass ich mir so einen komplizierten Namen gemerkt habe. Ha!!!
Mein Lieblingsbuch von ihr "Amerikanah"
klick
klick
Phantastisch! Eine junge Nigerianerin zieht in die USA und findet heraus, dass sie schwarz ist. Klingt komisch, macht aber Sinn. Sie findet sich am Anfang nur sehr schwer zurecht, der Traum vom glamourösen Amerika zerplatzt wie eine Seifenblase.
Das Buch hat mehrere Literaturpreise gewonnen und ist besonders
bekannt geworden durch die Sängerin Beyoncé, die die umwerfende und sehr amüsante Rede "We should all be Feminists" Von Adichie, gehalten bei Tedx
klick
in ihrem Song "Flawless" zitiert hat.
Weitere beeindruckende Romane sind "Blauer Hibiskus" klick
und "Die Hälfte der Sonne" klick
Viel Spaß bei der Lektüre!
Freitag, 3. Juli 2015
Griechenland Krimis
Die Ferienzeit hat begonnen. Ich war auf Lesbos im Juni. Dort hab ich mit Vergnügen folgende Krimis gelesen!
Alle schildern eine schöne Atmosphäre auf Inseln oder in Athen.
Petrus Markaris, Abrechnung. Ein Fall für Kostas Charitos
(klick)
Stella Bettermann, Griechischer Abschied
(klick)
Irene Dorfner, Hilferuf aus Griechenland
(klick)
"Abrechnung" spielt in dem fiktiven Fall, dass gerade die Drachme wieder eingeführt wurde und den daraus erwachsenen finanziellen Schwierigkeiten, aber auch neuer Solidarität.
Viel Spaß bei der Lektüre!
Alle schildern eine schöne Atmosphäre auf Inseln oder in Athen.
Petrus Markaris, Abrechnung. Ein Fall für Kostas Charitos
(klick)
Stella Bettermann, Griechischer Abschied
(klick)
Irene Dorfner, Hilferuf aus Griechenland
(klick)
"Abrechnung" spielt in dem fiktiven Fall, dass gerade die Drachme wieder eingeführt wurde und den daraus erwachsenen finanziellen Schwierigkeiten, aber auch neuer Solidarität.
Viel Spaß bei der Lektüre!
Sonntag, 10. November 2013
Rückmeldungen für "Schnittmuster"
So langsam trudeln die Rückmeldungen zu den "Restexamplaren" "Schnittmuster" ein.
Ich freu mich, dass die (u.a. mit Nähen ;-)) vielbeschäftigten Frauen Zeit gefunden haben, mein Buch zu lesen. Vielen Dank dafür!
Judy schrieb hier
Ingeborg schrieb:
Hallo Anna,
Ich schreibe weiter in English, geht etwas schneller. Meine Mutter ist eine stolze Hamburgerin, aber sie hat nie Deutsch mit uns gesprochen. (Vielleicht weil Sie im Krieg nach Holland gekomen ist, da war es keine gute Idee Deutsch zu sprechen).
Ich freu mich, dass die (u.a. mit Nähen ;-)) vielbeschäftigten Frauen Zeit gefunden haben, mein Buch zu lesen. Vielen Dank dafür!
Judy schrieb hier
Die Autobiografie hat sich gut gelesen.
Origineller Weise beschreibt Anna die Lebensphasen und einzelne Situationen
anhand der (gekauften und genähten oder auch gestrickten) Kleidung, die sie trug.
Wenn man mal so zurückdenkt,
findet man ja auch ganz viele Parallelen zwischen den Lebensumständen und der Kleidung, die man trägt.
Also meine Vorliebe zu Schwarz begann auf jeden Fall während des Studiums :-)
Ganz beachtlich finde ich, dass Anna in ihrem Leben den Mut aufgebracht hat,
immer was Neues zu probieren und damit ihre Talente auszutesten,
vom Tanzen und Singen über das Moderieren bis zur Schriftstellerei.
Hallo Anna,
Ich schreibe weiter in English, geht etwas schneller. Meine Mutter ist eine stolze Hamburgerin, aber sie hat nie Deutsch mit uns gesprochen. (Vielleicht weil Sie im Krieg nach Holland gekomen ist, da war es keine gute Idee Deutsch zu sprechen).
I
really liked your book. The clothes are a good way of telling a story,
they act the same way as music or fragances, they bring back memories.
The chapters 'Hinter den Spiegeln' read like an interesting kind of therapy.
All in all it makes a good reading, thank you again for sending me the book!
Karin schrieb im Kommentar zu "Kleidertanz"Hallo Anna, ich lese ja gerade die "alte"Auflage. Sie gefällt mir sehr
gut. Merke, dass ich gar nicht so schnell lesen kann wie sonst, weil bei
mir selber so viel Erinnerungen dadurch hochkommen. Die Idee ein Leben
zu beschreiben anhand von Kleidungsstücken finde ich genial.
LG karin
Samstag, 2. November 2013
Kleidertanz, Neubearbeitung von "Schnittmuster" Band 1
Es ist da:
Die Neubearbeitung des Romans "Schnittmuster" in 2 Bänden. hier der Band 1 (veränderter Stil und teilweise Inhalt, aber immer noch anhand von Kleidungsstücken).
Probekapitel:
Die amerikanischen Nylonblusen
Der Postbote hat ein großes Paket gebracht, von den Verwandten aus Nordamerika, aus Minneapolis. Mutter und Tante Mathilde sind dabei, es auszupacken.
In allen Buchhandlungen sowie über das Internet erhältlich. Bis zum 20.November 2013 auch bei mir zum Sonderpreis.
Die Neubearbeitung des Romans "Schnittmuster" in 2 Bänden. hier der Band 1 (veränderter Stil und teilweise Inhalt, aber immer noch anhand von Kleidungsstücken).
Probekapitel:
Die amerikanischen Nylonblusen
Der Postbote hat ein großes Paket gebracht, von den Verwandten aus Nordamerika, aus Minneapolis. Mutter und Tante Mathilde sind dabei, es auszupacken.
„Kathrin“,
ruft Tante Mathilde, „schau mal, hier ist was für dich!“
Kathrin
lugt neugierig um die Ecke. „Für mich? Was ist es denn?“
Mutter
hält eine hellblaue Bluse hoch. „Die könnte dir doch passen.“
Hellblauer,
weicher, schmiegsamer Nylonstoff mit Biesen, abgesteppten Minifalten,
am Vorderteil, und einem Bubikragen. Kathrin läuft in ihr Zimmer,
schlüpft in die Bluse und schaut sich prüfend im Spiegel an. Nicht
schlecht, denkt sie und nickt dem Spiegelbild zu.
„Zeig
dich mal!“, rufen die Damen. „Oh, die steht dir aber gut,
besonders zu deinen schwarzen Haaren. Hübsch ist sie, mit den
Biesen!“
Mutter
und Tante Mathilde vertiefen sich in die anderen Kleidungsstücke.
„Oh, schaut mal!“, ruft Mutter und zieht ein großes Oberteil aus
dem Paket.
Es
ist ein eleganter Umhang, bis über die Taille, ganz aus feinem Pelz.
„Das
ist ja ganz was Besonderes, Lilli, den musst du ins Theater anziehen,
in die Oper, da gehört der hin.“, schlägt Tante Mathilde vor.
Mutter
steht verzückt vor dem Spiegel und kann es gar nicht fassen. Der
Pelz ist glatt und langhaarig und schimmert seidig. Sie liest den
beiliegenden Brief.
„Das
ist Skunk, Stinktier!“ Ihr Ton schwankt zwischen Bewunderung und
Erstaunen. „Wie schade, dass Anton nicht mit ins Theater geht, er
liebt die Oper doch genauso wie ich.“
Sie
schaut bekümmert drein.
„Dann
gehst du eben mit deiner Freundin Charlotte“, entscheidet Tante
Mathilde. „So kannst du dich auf jeden Fall sehen lassen!“
Sie
kramt weiter im Karton. „Schau mal, Kathrin, hier ist noch mal die
gleiche Bluse in rosa!“
Kathrin
ist ganz versunken in die Bewunderung ihrer schönen Mutter in der
Pelzjacke. Darin sieht sie ihrer Cousine, der Opernsängerin Anna
Dura, so ähnlich.
Darauf
ist Mutter schon angesprochen worden. „Sind Sie mit Anna Dura
verwandt?“
„Das
ist meine Cousine“, antwortet Mutter dann und errötet ein wenig.
Wenn
Mutter mal ausgegangen ist, früher noch mit Vater, hat Kathrin sie
bewundert in ihren schönen Kleidern, die auf Figur geschneidert
waren, in Schwarz und Lila. Heute geht Mutter nur noch selten in
Abendgarderobe aus. Vater möchte nicht ausgehen, es ist ihm zu
mühsam mit Stock und Holzbein.
Aber
er ermuntert Mutter ein Theaterabonnement zu buchen.
Kathrin
wird von ihrem Spiegelbild erinnert, dass die rosa Bluse auch ganz
hübsch aussieht. Das Spiegelbild freut sich und Kathrin steckt die
Bluse in den Rock. „So was könnte ich gar nicht nähen,“ gesteht
sie dem Spiegelbild.
Am
Samstagabend ist Kathrin zu einer Party bei dem Sohn von Café
Leysieffer eingeladen. In der Wohnung seiner Eltern gibt es eine Bar
mit Barhockern. Kathrin hat ihr hellblaues Kleid angezogen und
fremdelt ein bisschen. Ein großer junger Mann mit rotblonden Locken,
einer eng sitzenden hellen Hose und einem offenen weißen Hemd setzt
sich neben sie. Kein Spiegelbild weit und breit zu sehen. Der junge
Gott nimmt sie kaum zur Kenntnis.
„Nicht
mal ein Blick?“, fragt sie sich enttäuscht.
Das
schreit nach Rache. Vor Schreck wirft Kathrin ihr Colaglas um, an das
sie sich gerade noch klammern wollte.
Der
junge Gott springt auf und versucht, die Cola von seiner Hose zu
wischen. Dann verschwindet er auf die Toilette. Zumindest hat er sie
jetzt bemerkt, denkt Kathrin, und als er zurückkommt, bietet sie ihm
an, die Reinigung zu bezahlen. Er winkt großzügig ab. Nun ist aber
das Eis gebrochen, sie unterhalten sich und scherzen miteinander.
Einen
kleinen Moment blitzt etwas auf, und als Kathrin wieder bei sich ist,
sieht sie ihr Spiegelbild, als Cupido verkleidet, in der Ecke sitzen,
den gespannten Bogen direkt auf sie gerichtet. Im nächsten
Augenblick ist der Pfeil verschwunden.
Buchillustration: Fotos: Charlotte March, genehmigt von Prof. Dr. H. Falckenberg
| Minimode |
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| Das Abikleid |
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| Der lila Mantel |
In allen Buchhandlungen sowie über das Internet erhältlich. Bis zum 20.November 2013 auch bei mir zum Sonderpreis.
Montag, 2. September 2013
Prosa und Poesie - Literatur in der W 3
Proudly Presented:
Eine neue monatliche Literaturveranstaltung in Hamburg - Ottensen,
alle Infos hier
Eine neue monatliche Literaturveranstaltung in Hamburg - Ottensen,
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